Kirchenkrippe Debant

Im Jahre 1988 wurde von Peter Stocker und Pfarrer Toni Mitterdorfer der Beschluss gefasst, für die Pfarrkirche Debant eine Krippe zu bauen. Unter der Anleitung von Peter Stocker entstand eine orientalische Höhle mit Gelände. Den orientalischen Hintergrund, mit der Stadt Bethlehem, mahlte seine Frau Josefa Stocker. Im Hintergrund wurden die Sterne mit einer Lichterkette hervorgehoben. Aus Gröden stammen die insgesamt zwanzig orientalischen Krippenfiguren mit einer Höhe von 25 cm, in gefasster Ausführung. Zu Weihnachten 1990 wurde die Krippe erstmalig aufgestellt. Im Jahr 2001 hat der Krippenverein Nußdorf-Debant die Betreuung der Kirchenkrippe übernommen. Im Jahr 2002 wurde unter der Leitung von Krippenbaumeister Sepp Bernhardt, Josef Micheler, Johann Villgratter und Karl Mutschlechner die Krippe renoviert. Der Unterbau und das orientalische Gelände wurden komplett neu gestaltet. Die bestehende Höhle wurde saniert und der Hintergrund mit einem Rahmen verstärkt. Eine Besonderheit ist, am Gelände wird das Naturmaterial Moos aufgelegt, welches in Verbindung mit Höhle, Felsen und Wege einen harmonischen Gesamteindruck vermittelt. Seither ist diese Krippe ein strahlender Mittelpunkt, der die Geburt Jesus und das Geschehen dieser Tage darstellt.

Kirchenkrippe Maria Pirkach

Der 5. Krippenbaukurs, der am 21. April 1995 startete, war mit 4 Teilnehmern besetzt. Im Laufe dieses Kurses wurde auch die orientalische Kirchenkrippe für die Wallfahrtskirche in Maria Pirkach gebaut. Irene Plössnig fertigte die Krippe in Eigenregie. Der kunstvolle Hintergrund wurde vom Obmann des Krippenvereines, Hubert Unterluggauer gefertigt und zur Verfügung gestellt.

Dieser versetzt den Beschauer in eine orientalische Landschaft, in die sich der Krippenberg harmonisch einfügt. Franz Kraler fertigte den goldenen Stern und spendete ihn Irene. Dieser strahlt glanzvoll über  den Ort von Jesu Geburt. Belebt wird die Krippe durch die kunstvollen Figuren, die von Bernhard Wallner aus Zwickenberg geschnitzt wurden.

Andachtskreuz

Das ummauerte Kreuz in der Wartschensiedlung, auf der Südseite der  Grundparzelle Pitscheider, hat durch die Hochwasserkatastrophe so sehr gelitten, dass eine Erneuerung notwendig wurde. Unser ehemaliger Obmann Hubert Unterluggauer ersuchte den Pensionisten Joser Außerhofer, das Kreuzgehäuse zu machen. Franz Eder suchte einen würfelförmigen Steinblock und entdeckte diesen im Gerinne des Wartschenbaches. Das Kruzifix, das Frau Hildegard Pitscheider seit dem letzten Murenabgang aufbewahrt hatte, konnte nun samt allen übrigen Schnitzereien befestigt werden.

Die erhabene Schrift am Giebel lautet "Heiliger Geist des Herrn, für uns zum Heil"! Die Ostseite symbolisiert die drei göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung und  Liebe, dargestellt durch Kreuz, Anker und Herz.

Die Westseite stellt ein griechisches Anagramm in den hier gezeichneten Buchstaben dar.

Dorfkrippe Nußdorf

In der Ausschusssitzung des Krippenvereines Nussdorf Debant vom 20. August  1995 haben sich der Obmann Hubert Unterluggauer, Albert Ebner und Franz Kraler darüber geeinigt, zum Jahr der Markterhebung eine Dorfkrippe zu bauen, die alljährlich auf dem Dorfplatz unterhalb der Pfarrkirche Nussdorf aufgestellt werden soll. Albert Ebner hat sehr bald begonnen, einen Entwurf zu zeichnen und hat schließlich mit viel Liebe und Fleiß  in zweimonatiger Freizeitarbeit einen beachtlichen, modellgetreuen Krippenstall hergestellt.  Franz Kraler hat indessen die in ländlicher Darstellung gezeichneten Figuren der Hl. Familie  aus Holzzplatten ausgeschnitten und mit wetterfesten Acrylfarben bemalt.

Maria, Josef und das Kind sind durch das Handreichen zur liebenden Gemeinschaft eng verbunden, weshalb über dem Heiligenschein des Jususkindes auch der goldenen Schein des Segens über der Handreichung von Maria und Josef glänzt. Über dem Krippendach glänzt  ein vergoldeter Stern, worauf der Ruf der Engel geschrieben ist: GLORIA IN EXCELSIUS DEO. Diese Dorfkrippe wurde am 9. Dez. 1995 nach dem Abendgottesdienst vom Pfarrer Cons. Otto Großgasteiger  und im Beisein des Pfarrers Toni Mitterdorfer feierlich eingeweiht.

In den nächsten  Jahren  wurden die weiteren Figuren, zwei Hirten, Ochs, Esel, Schafe und die Hl. Drei Könige von Franz Kraler gemalt und in die Dorfkrippe gestellt. 

Die zierlichen Fichtenbäumchen  vor und neben dem Krippenstall, sowie der große hell erleuchtete Christbaum dahinter, erwecken dem Beschauer der Dorfkrippe jedes Jahr wieder Weihnachtsstimmung  und schenken ihm ein Bild des Friedens und der Freude.

Krippe  in der Silvesterkapelle

Nach den Renovierungsarbeiten und der feierlichen Wiedereröffnung der Silvesterkapelle Debant im Jahre 2007, wurde auf Initiative der Krippenvereinsmitglieder Karl Mutschlechner und Sepp Micheler eine heimatliche Krippe für die  Silvesterkapelle Debant gebaut.